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Goldene Milch – mein Grundrezept

28/02/2020
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Die Goldene Milch hat ihren Namen dank der Kurkumawurzel. Die Goldene Milch stammt aus der ayurvedischen Medizin, es werden ihr verschieden heilende Wirkungen zugeschrieben.

Man liest viel im Internet, dass kennen wir nur zu gut und es kommt nicht selten vor, dass die Informationen maßlos übertrieben sind. Daher möchte ich dir heute meine persönliche Einstellung und Meinung zur Goldenen Milch und deren Zutaten sagen.

Um gewisse Dinge besser zu verstehen erkläre ich dir ein paar Begriffe etwas genauer. Aber keine Angst 😉 Ich halte mich kurz und knapp!

Was ist Aryuveda?

Ayurveda bedeutet “Wissen vom Leben” oder wörtlich übersetzt Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft und ist eine traditionelle indische Heilkunst. Um nicht weit ausschweifen zu müssen: Das Ziel ist es, die Gesundheit zu erhalten. Und das auf natürliche Art und Weise.

Warum trinke ich die ‘Goldene Milch’?

In erster Linie trinke ich die Goldene Milch weil sie mir schmeckt und gut tut. Ich muss dazu sagen, dass man die ‘Goldene Milch’ auf unterschiedlichste Weise trinken kann. Dies ist nur eine davon. Wenn ich sie allerdings wie im unten stehenden Rezept trinke, dann am liebsten abends, vor dem Schlafengehen. Ich liebe den Geruch von warmen Kurkuma und das Getränk tut mir einfach gut. Es ist wie eine heiße Milch vor dem Schlafengehen.

Der zweite Punkt ist dann der therapeutische Effekt. Es werden viele heilende Wirkungen nachgesagt. Die zwei wichtigsten Punkte dabei sind allerdings die Qualität der Zutaten und die Regelmäßigkeit. Du solltest die ‘Goldene Milch’ wirklich regelmäßig trinken.

Grundrezept für die Goldene Milch

Für alle Zutaten gilt die höchste Qualität zu nutzen. Für einen therapeutischen Effekt ist dies sehr wichtig. Wir möchten unserem Körper etwas gutes tun, etwas zurückgeben und gewissen Vorgänge startet.

  • ca. 300 ml Pflanzenmilch (ich nutze Hafermilch)
  • 1-2 Teelöffel Kurkuma (Pulver)
  • 1/2 – 1 Teelöffel Ingwer oder ein ca. 2cm Stück einer frischen Ingwerknolle
  • eine Prise Pfeffer
  • 1/4 – 1/2 Teelöffel Zimt
  • etwas Kokosöl
  • zum Süßen Agavendicksaft

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten, bis auf den Agavendicksaft, kommen in einen Topf und werden unter Rühren aufgekocht. Ich lasse es noch mal ca. eine Minute köcheln, bevor ich den Inhalt in eine Tasse schütte.
  2. Anschließend kannst du den Agavendicksaft dazugeben und dir die Goldene Milch nach Belieben süßen.

Tipps von mir!

Tipp 1

Zu Beginn macht man die Goldene Milch nach einem Rezept das man irgendwo empfohlen bekommen hat. Möglich ist es, dass sie dir aber viel zu stark ist, gar nicht schmeckt oder die Zutaten einfach falsch dosiert wurden. Daher ein großer Tipp von mir: Taste dich langsam heran und nimm von allem etwas weniger.

Beginne mit einem Teelöffel Kurkuma und nur etwas Ingwer. Es kann gut sein, dass dein Magen und dein Darm dir schnell sagen:”Stop!”. Wenn du diese Gewürze nicht gewohnt bist und dein Körper sie nicht kennt, die Mengen vielleicht auch etwas zu hoch sind zu Beginn, dann kann es sein das du Bauchschmerzen oder Durchfall bekommst. Vielleicht wird dir auch etwas schlecht.

Wir wollen ja nicht das du beim ersten Mal schon das Handtuch wirfst und nicht dauerhaft in den Genuss dieses wundervollen Getränks kommst. Also mach langsam, ja nicht übertreiben und steigere dich nach Gefühl.

Tipp 2

Kurkuma färbt stark!! Kurkuma hinterlässt hartnäckige Flecken. Du solltest gut aufpassen was du mit Kurkuma in Kontakt bringst. Ich nutze immer einen separaten Löffel dafür und bin auch sehr vorsichtig das ich es nicht irgendwo in der Küche verteile. Auch mit Plastik solltest du vorsichtig sein! Ich habe ein paar Plastikteile, die bis heute einen Gelbstich haben.

Kurkuma und dessen Vorteile

Ich könnte nun ganze Aufsätze über Kurkuma schreiben, möchte dich aber direkt auf eine tolle Seite weiterleiten, die dir alles über Kurkuma erzählt was du wissen solltest. Ich lese selbst gerne auf der Seite kurkuma.info nach.

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Wieso geben wir schwarzen Pfeffer zu der Goldenen Milch?

Es gibt noch keine eindeutige Studie die belegt, dass das Piperin, dass in schwarzem Pfeffer enthalten ist, die Bioverfügbarkeit des Curcumin erhöhen soll. Der Körper soll das fettlösliche Curcumin besser aufnehmen können. Das Piperin ist für die Schärfe im schwarzen Pfeffer verantwortlich. Es reizt die Schleimhäute und dadurch kann das Curcumin im Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden. Was aber auch dazu führt, dass auch unerwünschte Stoffe aufgenommen werden.

Daher empfiehlt es sich Pfeffer nicht durchgehen einzunehmen. Ich persönlich mache auch mal 1-2 Wochen ‘Goldene Milch’ Pause oder trinke sie dennoch ohne Pfeffer.



Wie sind deine Erfahrungen mit Kurkuma und der ‘Goldenen Milch’? Ich bin offen für jede Anregung und jeden Tipp 🙂 Lass es mich wissen!

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